Massagen

 

Die tiefe Entspannung durch eine Massage und der gesundheitsfördernde Effekt hängen stark vom Vertrauen in den Therapeuten ab. In Absprache mit dem Patienten wählt die Therapeutin das Maß der Intensität der Massage. Eine langanhaltende positive Wirkung von mehreren Tagen oder länger kann somit erreicht werden. Tiefengewebsmassagen wie die Bindegewebs- und Faszienmassage werden oft als schmerzhaft empfunden.

 

Die Bindegewebsmassage wirkt über reflektorische Verbindungen zwischen Haut, Unterhautgewebe und den Faszien der Körper- und Organstrukturen. Sie löst Spannungen und Verklebungen im Gewebe und trägt so zur Harmonisierung der funktionellen Zusammenhänge im gesamten Organismus bei.

 

Die Faszienmassage ist eine spezialisierte manuelle Behandlungsmethode, die auf die Faszien des Körpers abzielt. Faszien sind ein weitverzweigtes, netzartiges Bindegewebe, das Muskeln, Organe und andere Strukturen umhüllt, miteinander verbindet und Form, Stabilität, Beweglichkeit, Schutz, Kraftübertragung und Informationsvermittlung ermöglicht.  

Durch Stress, Fehlhaltungen, Bewegungsmangel, Verletzungen oder Überbelastung kann das Fasziengewebe seine Elastizität und seine Gleitfähigkeit zum umliegenden Gewebe verlieren. Verspannungen, Schmerz und Kompensationshaltungen können daraus resultieren. 

Tiefe, präzise Massagegriffe und Massagestriche können Lockerung und Leichtigkeit, verbesserte Beweglichkeit und verminderten Schmerz herbeiführen.